Berchtesgaden und das Berchtesgadener Land gehören zu den schönsten Urlaubsregionen in Deutschland und in diesem Beitrag zeigen wir dir einige der Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele der Gegend – von beeindruckenden Bergpanoramen über Seen bis zu historischen Orten!
Disclaimer: Dieser Beitrag enthält Werbung und entstand in Zusammenarbeit mit Bergerlebnis Berchtesgaden.
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Inhaltsverzeichnis
Anreise nach Berchtesgaden
Berchtesgaden liegt im äußersten Südosten Bayerns direkt an der Grenze zu Österreich. Besonders flexibel bist du bei der Anreise mit dem Auto. Von München brauchst du je nach Verkehr etwa zwei Stunden, aus Salzburg erreichst du Berchtesgaden in ungefähr 30 bis 40 Minuten.
Auch mit der Bahn kannst du problemlos nach Berchtesgaden reisen. Der Bahnhof Berchtesgaden liegt zentral und wird mit Regionalzügen angefahren. Aus vielen Teilen Deutschlands führt die Verbindung zunächst über München und weiter in Richtung Freilassing, von wo aus du nach Berchtesgaden weiterfährst.
Der nächstgelegene Flughafen befindet sich im österreichischen Salzburg. Vom Flughafen sind es nur rund 25 Kilometer bis Berchtesgaden. Der Flughafen München liegt deutlich weiter entfernt, bietet dafür aber eine größere Auswahl an Flugverbindungen.
Auch wenn du ohne Auto unterwegs bist, kannst du viele Sehenswürdigkeiten im Berchtesgadener Land mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Verschiedene Buslinien verbinden die Innenstadt von Berchtesgaden unter anderem mit beliebten Ausflugszielen in der Region. Ergänzt wird das Angebot durch das WatzMobil, das als On-Demand-Verkehr flexibel per App oder telefonisch gebucht werden kann und auch Orte abseits der regulären Buslinien gut erreichbar macht.
Königssee – Bootsfahrt, St. Bartholomä und Obersee
Der Königssee gehört nicht nur zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Berchtesgadener Land, sondern war auch eines unserer persönlichen Highlights der Reise. Der langgezogene Bergsee liegt mitten im Nationalpark Berchtesgaden und lässt sich am besten bei einer Fahrt mit den Elektrobooten erkunden.
Preise und Öffnungszeiten:
Weitere Informationen
Alle Infos zur Bootsfahrt, den einzelnen Haltestellen und unserer Wanderung zum Obersee findest du in unserem ausführlichen Königssee-Beitrag:




Die erste Station der Bootsfahrt ist St. Bartholomä mit der bekannten Wallfahrtskirche vor der beeindruckenden Kulisse des Watzmann. Auf der Fahrt dorthin erwartet dich in der Regel außerdem das berühmte Echo vom Königssee: Das Boot hält an der Echowand und ein Besatzungsmitglied spielt eine kurze Melodie auf einer Trompete, dessen Echo von den umliegenden Felswänden zurückgeworfen wird.


Direkt auf der Halbinsel St. Bartholomä befindet sich außerdem eine kostenlose Infostelle des Nationalparks Berchtesgaden. In der kleinen Ausstellung erfährst du mehr über die Berglandschaft, den Lebensraum Wasser und die Natur rund um den Königssee. Wenn du ohnehin in St. Bartholomä aussteigst, lohnt sich ein kurzer Abstecher dorthin auf jeden Fall. Und für Kinder gibt es dort auch eine spannende, interaktive Schnitzeljagd!


Von St. Bartholomä fahren die Boote weiter bis nach Salet am hinteren Ende des Königssees. Von der Anlegestelle erreichst du nach einem kurzen Spaziergang den Obersee.
Am Obersee kannst du anschließend weiter bis zur Fischunkelalm wandern. Der Weg ist größtenteils unkompliziert und unserer Meinung nach für alle gut machbar, die gut zu Fuß sind. Feste Schuhe würden wir trotzdem empfehlen, da der Untergrund stellenweise steinig und uneben ist.
Von der Fischunkelalm kannst du noch weiter in Richtung Röthbach-Wasserfall wandern. Bei unserem Besuch im Juli führte der Wasserfall allerdings nur sehr wenig Wasser, weshalb wir uns den zusätzlichen Weg gespart haben.
Für den Königssee solltest du ausreichend Zeit einplanen. Wenn du bis Salet fährst, zum Obersee und zur Fischunkelalm wanderst und zusätzlich St. Bartholomä besuchen möchtest, kannst du hier problemlos einen ganzen Tag verbringen.






Jenner – Bergpanorama und Aussicht auf den Königssee
Direkt am Königssee liegt mit dem Jenner auch direkt eines der nächsten Highlights im Berchtesgadener Land. Mit der Jennerbahn geht es bequem auf rund 1.800 Meter Höhe und schon während der Fahrt bekommst du immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.
Preise und Öffnungszeiten:
Weitere Informationen
Die Jennerbahn verfügt über eine Mittel- und eine Bergstation. Wir sind direkt bis zur Bergstation gefahren, die du von der Talstation aus in etwa 20 Minuten erreichst. Umsteigen musst du unterwegs nicht.
Schon direkt an der Bergstation hast du einen beeindruckenden Blick über die Berchtesgadener Alpen und hinunter bis auf den Königssee. Wenn du noch etwas weiter hinauf möchtest, erreichst du nach etwa 15 Minuten zu Fuß das Gipfelkreuz. Für den kurzen Aufstieg solltest du allerdings unbedingt feste Schuhe tragen, denn der Weg ist stellenweise steinig und uneben.
Sowohl an der Mittel- als auch an der Bergstation starten verschiedene Wanderwege – von kürzeren Spaziergängen bis zu anspruchsvolleren Bergtouren. Vor allem die Mittelstation eignet sich als Ausgangspunkt für längere Wanderungen.
Aber auch ohne große Wanderung lohnt sich die Fahrt auf den Jenner unserer Meinung nach allein für die Aussicht! An der Mittel- und Bergstation findest du außerdem Gastronomie, sodass du den Besuch gut mit einer Pause mit Bergpanorama verbinden kannst.







Kehlsteinhaus – historische Sehenswürdigkeit mit Panoramablick
Auf 1.834 Metern Höhe liegt mit dem Kehlsteinhaus einer der geschichtsträchtigsten Orte im Berchtesgadener Land. Das Gebäude wurde 1938 während der NS-Diktatur errichtet und unter anderem für den Empfang ausländischer Diplomaten sowie von Mitgliedern der NS-Führung für private Treffen und Feiern genutzt.
Preise und Öffnungszeiten:
Weitere Informationen
Zum Kehlsteinhaus gelangst du nicht mit dem eigenen Auto, sondern mit speziellen Bussen, die über die schmale Kehlsteinstraße bis zum Busparkplatz unterhalb des Hauses fahren. Von dort kannst du entweder durch einen Tunnel zum historischen Aufzug gehen und damit direkt hinauffahren oder den restlichen Weg zu Fuß zurücklegen.
Wir haben uns beim Hinweg für den Fußweg entschieden und sind später mit dem Aufzug wieder hinuntergefahren. So konnten wir beide Varianten ausprobieren und hatten beim Aufstieg zusätzlich immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegende Bergwelt.
Oben angekommen kannst du nicht nur das historische Gebäude besichtigen, sondern hast bei gutem Wetter einen weiten Panoramablick über die Berchtesgadener Alpen.




Dokumentation Obersalzberg
Direkt an der Abfahrtsstelle der Busse zum Kehlsteinhaus befindet sich die Dokumentation Obersalzberg. Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte des Obersalzbergs während der NS-Zeit und zeigt, welche Bedeutung der Ort für Hitler und die nationalsozialistische Führung hatte. Neben der Ausstellung kannst du hier auch Teile der historischen Bunkeranlage unter dem Obersalzberg besichtigen.
Preise und Öffnungszeiten:
Weitere Informationen
Wir würden dir empfehlen, den Besuch der Dokumentation direkt mit dem Kehlsteinhaus zu verbinden und dafür ausreichend Zeit einzuplanen. Wenn du dich für Geschichte interessierst, gehört die Dokumentation für uns bei einem Besuch am Obersalzberg auf jeden Fall dazu.
Wenn du das Kehlsteinhaus besuchst, ist der Eintritt in die Dokumentation bereits in deinem Ticket enthalten. Alternativ kannst du die Dokumentation auch separat besuchen.




Zauberwald & Hintersee – Magischer Spaziergang zwischen Wald und Bergsee
Der Hintersee bei Ramsau zählt für viele zu den schönsten Seen im Berchtesgadener Land. Der glasklare Bergsee liegt umgeben von Bergen und lässt sich bei einem entspannten Spaziergang umrunden.
Direkt am Hintersee beginnt außerdem der sogenannte Zauberwald. Der Weg führt über schmale Pfade entlang der Ramsauer Ache durch einen kleinen Bergwald, der mit seinen moosbedeckten Felsen seinem Namen alle Ehre macht.
Für die Umrundung des Hintersee benötigst du etwa 45 Minuten. Die Strecke verläuft dabei größtenteils flach und ist einfach zu gehen. An einigen Stellen führen die Wege allerdings über Steine und Wurzeln, sodass feste Schuhe trotzdem empfehlenswert sind.







Hotel-Tipp im Berchtesgadener Land: Hotel Neuhäusl
Während unserer Reise haben wir im familiengeführten 4-Sterne-Hotel Neuhäusl in Oberau übernachtet. Das Hotel liegt ruhig etwas außerhalb von Berchtesgaden und nur wenige Minuten von der österreichischen Grenze entfernt. Viele der Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele im Berchtesgadener Land erreichst du von hier trotzdem gut mit dem Auto oder Bus.






Wir hatten ein Doppelzimmer mit Blick auf den Garten und den angrenzenden Wald und haben unseren Aufenthalt mit Halbpension gebucht. Morgens gibt es ein umfangreiches Frühstücksbuffet und am Abend ein mehrgängiges Menü mit Vorspeise, Salatbuffet, verschiedenen Hauptgerichten zur Auswahl und Dessert.




Zum Hotel gehört außerdem ein kleiner Wellnessbereich mit Pool, finnischer Sauna und Dampfbad. Gerade nach einem langen Tag mit Wanderungen und Ausflügen fanden wir es angenehm, hier noch etwas entspannen zu können.



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Mehr InformationenBerchtesgaden Innenstadt – Altstadt & Bummeln
Neben all den Bergen, Seen und Wanderwegen lohnt sich auch ein Abstecher in die Berchtesgadener Innenstadt. Rund um den historischen Ortskern erwarten dich bunt bemalte Häuserfassaden, kleine Geschäfte und hübsche Brunnen.
Bei einem Spaziergang durch die Innenstadt kannst du durch die Fußgängerzone und über den Schlossplatz schlendern oder einfach eine kleine Pause in einem der vielen Cafés und Restaurants einlegen. Auch wenn du noch Ausrüstung für deine Wanderungen brauchst, findest du hier mehrere Outdoor- und Sportgeschäfte.




Salzbergwerk & Salzheilstollen – besondere Erlebnisse unter Tage
Salz spielt in Berchtesgaden seit Jahrhunderten eine wichtige Rolle und heutzutage kannst du die Welt unter Tage auf verschiedene Arten erleben. Bei einer klassischen Führung durch das Salzbergwerk Berchtesgaden erfährst du mehr über den Salzabbau und die Geschichte des Bergwerks.
Wir selbst haben uns allerdings für ein ganz anderes Erlebnis entschieden und den Salzheilstollen besucht. Dort haben wir an einer etwa einstündigen Entspannung mit Klangschalen teilgenommen. Tief im Berg, eingekuschelt auf einer Liege lauschten wir den Klängen verschiedener Klangschalen und dem Plätschern eines Solebrunnens.
Salzheilstollen Preise und Öffnungszeiten:
Weitere Informationen
Mit rund 13 Grad ist es im Stollen auch im Sommer ziemlich kühl. Decken und Wärmflaschen werden zur Verfügung gestellt, sodass wir es uns trotzdem gemütlich machen konnten. Wenn du neben den vielen Wanderungen und Ausflügen im Berchtesgadener Land zwischendurch etwas anderes unternehmen möchtest, ist der Salzheilstollen eine interessante Alternative zur klassischen Besichtigung des Salzbergwerks.





Lärchecker Wand – Wanderung mit Aussicht
Wenn du eine etwas weniger bekannte Wanderung mit toller Aussicht suchst, können wir dir die Lärchecker Wand bei Oberau empfehlen. Wir sind direkt von unserem Hotel Neuhäusl gestartet und von dort der Beschilderung zum Aussichtspunkt gefolgt.
Für den Aufstieg haben wir etwa 40 bis 45 Minuten gebraucht. Der Weg ist stellenweise steil, steinig und uneben, sodass du auf jeden Fall feste Schuhe tragen und trittsicher sein solltest.
Oben angekommen erwartet dich dafür ein wunderschöner Panoramablick über die umliegende Bergwelt. Bei unserem Besuch war es außerdem angenehm ruhig und die Aussicht gehörte für uns tatsächlich zu den schönsten, die wir während unserem Aufenthalt im Berchtesgadener Land hatten.
Vom Aussichtspunkt kannst du anschließend auf demselben Weg zurückwandern, die Runde über Oberau fortsetzen oder der längeren Route über den rund 9 Kilometer langen Auer Konventionsweg folgen.




Rossfeld Panoramastraße – Deutschlands höchste Straße
Wenn du Lust auf eine tolle Aussicht hast, aber ohne Wandern, bietet sich die Rossfeld Panoramastraße an. Deutschlands höchstgelegene Panoramastraße führt auf rund 15 Kilometern durch die Berchtesgadener Alpen und bietet unterwegs immer wieder schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge.
Entlang der Strecke gibt es mehrere Haltemöglichkeiten und Aussichtspunkte, sodass du immer wieder aussteigen und einen Fotostopp einlegen kannst. Für die Fahrt über die Rossfeld Panoramastraße fällt allerdings eine Maut an.
Preise und weitere Informationen:
Weitere Informationen
Wir waren zur blauen Stunde auf der Panoramastraße unterwegs und hatten dadurch eine besonders schöne Lichtstimmung. Die Aussicht ist definitiv schön, hat uns im direkten Vergleich mit dem Jenner, dem Kehlsteinhaus oder der Lärchecker Wand aber etwas weniger beeindruckt.



Höglwörther See – entspannter Spaziergang um den Badesee
Etwa 30 Minuten von Berchtesgaden entfernt liegt der Höglwörther See, den wir als Abschluss unserer Reise besucht haben. Durch seine Lage eignet er sich auch gut für einen Zwischenstopp auf der An- oder Abreise.
Ein kleiner Rundweg führt einmal um den See und dauert ungefähr 30 Minuten. Die Strecke eignet sich perfekt für einen entspannten Spaziergang und bietet unterwegs immer wieder schöne Ausblicke auf den See und das Kloster Höglwörth.
An warmen Sommertagen kannst du außerdem an mehreren Stellen ins Wasser gehen und den Spaziergang mit einer Badepause verbinden. Wenn du anschließend noch einkehren möchtest, können wir dir den Klosterwirt direkt am See empfehlen.








