Der Daibutsu Hiking Trail ist eine kurzweilige Wanderung in Kamakura, nur eine Stunde von Tokyo entfernt und perfekt, wenn du einen Tagesausflug mit ein bisschen Natur, Ruhe und Wandern verbinden willst. Die Strecke führt dich vom Bahnhof Kita-Kamakura durch schattige Wälder, vorbei an kleinen Schreinen und Aussichtspunkten, bis du schließlich beim Daibutsu, dem Großen Buddha von Kamakura landest. In diesem Beitrag zeigen wir dir genau, was dich unterwegs erwartet und ob sich die Wanderung wirklich lohnt!
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Inhaltsverzeichnis
Route „Daibutsu Hiking Trail“ im Überblick
Länge: 3,4 km
Höhenmeter: 70 hm
Dauer: ca. 2 Stunden
Schwierigkeit: mittel
Route: Komoot
Anreise & Startpunkt
Kamakura liegt südlich von Tokyo und ist total einfach mit der Bahn erreichbar. Die schnellste und direkteste Verbindung ist mit der JR Yokosuka Line. Die Züge fahren z. B. ab Tokyo Station oder Shinjuku Station und bringen dich ohne Umsteigen in ca. 60 Minuten zum Startpunkt der Wanderung nach Kita-Kamakura. Wenn du den JR Pass hast, kannst du diese Verbindung kostenlos nutzen, ansonsten kannst du einfach deine Suica oder Pasmo benutzen.

Start in Kita-Kamakura
Vom Bahnhof Kita-Kamakura aus läufst du erst ein Stück an der Straße entlang, vorbei an Bahnübergängen und Wohnhäusern. Der Start des Daibutsu Hiking Trails ist nicht besonders gut ausgeschildert, aber dennoch leicht zu finden: laufe einfach bis zum Jōchi-ji Tempel – dort startet auch der Wanderweg.
Schon nach wenigen Metern lässt du dann schlagartig die Stadt hinter dir: der Pfad wird schmaler und du läufst plötzlich mitten durch dichten, grünen Wald. Der Kontrast zum hektischen Tokyo könnte kaum größer sein – und genau das macht den Reiz dieses kurzen Trails aus!



Der erste Abschnitt: Wurzeln & Wald
Der erste Teil des Trails ist auch direkt ein bisschen anstrengend: ein schmaler Pfad führt dich über Stufen, Steine und jede Menge Baumwurzeln stetig bergauf. Es ist nicht super steil, aber du solltest auf jeden Fall festes Schuhwerk tragen. Gerade bei Nässe kann’s hier schnell rutschig und matschig werden!
Dafür wirst du direkt mit Ruhe und Natur belohnt: Du läufst durch einen schattigen Wald, mit Bambus-Abschnitten, in dem es oft angenehm kühl ist – sogar an wärmeren Tagen. Und selbst in der Hochsaison haben wir auf dem Weg nur wenige andere Wanderer getroffen.



Schreine, Tempel & weitere Highlights am Wegesrand
Unterwegs triffst du immer wieder auf kleine, ruhige Schreine: manche liegen direkt am Weg, andere verstecken sich ein bisschen abseits. Wir haben ja eben schon den Jōchi-ji Tempel erwähnt, wo man direkt am Anfang vorbei läuft. Besonders schön fanden wir aber auch den Kuzuhara-oka Schrein, der mitten im Wald liegt und eine tolle Atmosphäre hat.




Mount Fuji Aussichtspunkt
An diesem Schrein wartet auch noch eine ganz besondere Überraschung auf dich: mit etwas Glück und klarer Sicht kannst du von hier aus sogar Mount Fuji sehen. Der Blick reicht weit über Kamakura und an schönen Tagen ist das echt ein magischer Moment.
Aber: Die Aussicht hier ist stark wetterabhängig. Bei diesigem Himmel oder Wolken wirst du Fuji vermutlich nicht sehen – trotzdem ist der Aussichtspunkt eine kleine Pause wert, denn der Blick über die Umgebung ist auch so sehr schön.

Abstieg mit Küstenblick
Nach dem kleinen Aussichtspunkt geht’s langsam wieder bergab. Der Weg wird dadurch aber nicht weniger spannend! Der Abstieg ist teilweise etwas abenteuerlich und steil. Besonders gegen Ende der Strecke öffnet sich der Blick und du kannst kurz vor dem Ziel noch einen richtig schönen Ausblick über die Küste mitnehmen. Ein schöner Kontrast zum stillen Waldabschnitt davor – und ein perfekter Abschluss für die kleine Wanderung!



Zielpunkt: Der Große Buddha von Kamakura
Am Ende des Trails kommst du nur wenige Meter vom Kōtoku-in Tempel raus – dort sitzt der berühmte Daibutsu, der Große Buddha von Kamakura. Nach der Wanderung kannst du dir hier eine Pause gönnen, das Gelände erkunden und/oder dir ein Softeis gönnen!

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Weitere InformationenEinkehr und Ausschilderung
Nachdem wir erstmal den Einstieg zur Wanderung gefunden hatten, war der Weg von da aus gut ausgeschildert! Es gibt eigentlich gar nicht viele Möglichkeiten, sich dort zu verlaufen und sollte man doch mal an eine Wegzweigung kommen, ist diese mit Schildern auf japanisch und englisch ausgerüstet.
Allerdings würden wir dir empfehlen, für die Wanderung auf jeden Fall genügend Wasser und vielleicht ein paar Snacks einzupacken. Es gibt auf dem Weg zwar einige Picknickbänke, aber wenig Möglichkeiten zur Einkehr. An den Schreinen und Tempeln findest du manchmal Automaten mit Getränken, und relativ am Ende der Wanderung ist mit dem Itsuki Garden ein Café ausgeschildert.



Unser Fazit: lohnt sich der Daibutsu Hiking Trail?
Wenn du einen Tagesausflug ab Tokyo machen möchtest und Lust auf ein bisschen Natur und Bewegung hast, ist der Daibutsu Hiking Trail eine richtig schöne Ergänzung zu den typischen Sehenswürdigkeiten! Die Strecke ist kurz, aber abwechslungsreich, nicht überlaufen und fühlt sich oft an wie ein kleiner Geheimtipp.
Du brauchst keine Wanderausrüstung, aber etwas Trittsicherheit und festes Schuhwerk, besonders nach Regenwetter. Für uns war der Trail der perfekte Ausflug: ruhig, grün und mit einem spektakulären Abschluss beim großen Buddha.
Unser Tipp: Starte früh und verbinde die Wanderung mit dem Besuch vom Meer und der Komachi-dori Street – und du bekommst einen richtig runden Kamakura-Ausflug!




