Heilbronn: Sehenswürdigkeiten & Weindorf Auslese

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25. September 2020

Werbung/Pressereise: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der Heilbronn Marketing GmbH.

Wir bereisten Württembergs älteste Weinstadt, um uns die Weindorf Auslese, den lokalen Wein und natürlich das tolle Städtchen mal genauer anzusehen und zeigen euch unsere besten Tipps & Sehenswürdigkeiten für Heilbronn.

Spaziergang auf dem Wein-Panorama-Weg

Der Samstag begann mit einer kleinen Wanderung, die wir jedem Besucher in Heilbronn empfehlen würden: auf dem wunderschönen Wein-Panorama-Weg auf dem Wartberg! Der komplette Rundwanderweg beträgt etwa 5 km und beginnt am Weingut Heinrich. Eine richtig schöne, nicht zu anspruchsvolle Route mit Blick auf viele Sehenswürdigkeiten in Heilbronn.

Wein-Panorama-Weg in Heilbronn
Der Wein-Panorama-Weg in Heilbronn

Auf der Wanderung begleiten einige Infotafeln den Weg, die man auch hier nochmal durchlesen kann. Der Weg führt vorbei an süßen Weinbergshäuschen, Bänken und Sandsteinmauern – und an manchen Stationen findet man sogar verschiedene Skulpturen und Kunstwerke!

Aussicht vom Wein-Panorama-Weg in Heilbronn

Oben angekommen, hat man ca. 100m Steigung zurückgelegt und kann die wunderschöne Panoramasicht über Heilbronn und die Weinberge genießen! Für die entsprechende Verpflegung nach dem Aufstieg sorgt das Höhenrestaurant Wartberg und Weinausschank Wengerthäusle, wo wir auch noch zu Mittag gegessen haben.

Wein-Panorama-Weg in Heilbronn

In luftiger Höhe des Wartbergs schmeckt das typische schwäbische Vesper (eine Zwischenmahlzeit) umso besser! Serviert wurde das typische Winzervesper, ein „Drei-Gänge-Menü“ aus Brödle, Wurschd und Wein am Weinausschank Wengerthäusle. Die Wanderung an sich war zwar nicht besonders anstrengend, aber bei der prallen Mittagshitze am Wartberg hatten wir uns eine Pause & Erfrischung redlich verdient!

Experimenta – Ein Besuch in Deutschlands größtem Science Center

Als nächstes ging es dann für uns zu Experimenta – das 2019 neu eröffnete Science Center Heilbronns! Mit 275 interaktive Exponaten auf über 25.000qm ein spannender Ausflug für die ganze Familie. Vorab hatten wir nicht besonders viele Erwartungen und waren uns nicht sicher, was uns erwarten würde – aber das Museum hat uns überzeugt!

Experimenta

Experimenta ist nicht einfach nur ein schnödes Museum, denn hier kann man Wissenschaft live erleben! Die einzelnen Etagen haben jeweils ein Thema, wie beispielsweise Entdeckerwelten, Erlebniswelten und Forscherwelten. Diese Themen sind auch visuell dargestellt und in jeder Ecke gibt es etwas zum ausprobieren und erforschen – wie beispielsweise der Heiße Draht oben oder nach den Sternen angeln unten.

Experimenta
Experimenta

Besonders gut haben uns die Exponate gefallen, bei denen man mit vollem Körpereinsatz erforscht – beispielsweise von sich selber ein Hologramm macht, eine 3D-Projektion oder auch der simulierte Glider-Flug.

Experimenta
Experimenta

Mit der Riesenameisen-Kolonie befindet sich in Experimenta auch ein lebendiges Exponat. Hier kann man wunderbar beobachten, wie die kleinen Tierchen täglich über sich hinaus wachsen und riesige Blattstücke von A nach B transportieren!

Ganz oben auf der Dachterrasse erwartet einen dann noch ein ganz besonderes Highlight: eine 360-Grad-Rundumsicht über Heilbronn! Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, der Himmel war klar und bot uns eine wunderbare Weitsicht.

Stadtführung mit dem Käthchen von Heilbronn

Der nächste Morgen brachte auch schon den letzten Programmpunkt mit sich: eine Stadtführung mit einem echten Käthchen! Was ist denn nun ein Käthchen, mögt ihr euch vielleicht fragen? Da müssen wir ein bisschen weiter ausholen…

Die komplette Sage von Heinrich von Kleist könnt ihr euch hier durchlesen, kurzgesagt handelt es sich bei dem Käthchen um eine Bürgerstochter aus Heilbronn, die durch wundersame Umstände zur Kaiserstochter wurde und einen Grafen heiratete. Bis heute wählt die Stadt jedes Jahr drei junge Frauen, die ein Jahr lang im Amt sind und bei wichtigen Veranstaltungen und Stadtführungen stellvertretend das Käthchen sein dürfen.

Ausblick von der Neckarmeile
Ausblick von der Neckarmeile

Auf der neugestalteten Neckarmeile ging es Richtung Marktplatz und Rathaus. Hier lässt es sich gut flanieren, aber auch sitzen: es reiht sich Café an Café und bei schönem Wetter ist hier ordentlich was los!

Experimenta
Experimenta

Am Rathaus befindet sich auch das sog. Käthchenhaus: was heutzutage ein Café und Büros beinhaltet, war früher das Haus, in dem das Käthchen mit ihrem Ziehvater wohnte und sich aus dem Erkerfenster stürzte.

Das Rathaus und die Kilianskirche waren eines der wenigen Bauwerke, die bei dem Luftangriff am 4. Dezember 1944 nicht komplett zerstört wurden. Im benachbarten Alten Stadtarchiv kann man die Modelle besichtigen – einmal die Stadt vor dem Angriff, direkt danach und nach dem Wiederaufbau.

Weiter ging es für uns Richtung Deutschhof – der Kirchinnenhof ist eine kleine Ruheoase mitten in der Stadt. Dort in der Nähe stand bis vor kurzem auch die Käthchenstatue, die leider vor wenigen Monaten von einem LKW-Fahrer versehentlich beschädigt wurde. Aktuell wird sie jedoch repariert, so dass das Käthchen bald wieder in alter Frische über Heilbronn wachen kann. Unser Käthchen Lisa Roth war so lieb und hat die Statue mal für uns personifiziert!

Deutschhof

Abendessen im Ratskeller

Nach einer kurzen Verschnaufpause ging es dann zum Abendessen: diesmal im Ratskeller direkt am Rathaus. Serviert wurde ein Vier-Gänge-Menü bestehend aus Rindertartar, Jakobsmuscheln mit Curry-Gemüse, Lammkarree mit Kartoffelgratin und Ratatouille und als Nachspeise pochierte Weißweinbirne mit Zabaglione und Mandeleis.

Ratskeller in Heilbronn
Ratskeller in Heilbronn

Dazu natürlich Weinbegleitung mit jeweils zwei lokalen Weinen von Winzern, die zum größten Teil auch anwesend waren und uns zu Frage & Antwort bereitstanden! Das Essen war wirklich vorzüglich – wir sagten uns an dem Abend, dass wenn wir nochmal nach Heilbronn zurückkehren, wir auf jeden Fall in den Ratskeller gehen würden!

Ratskeller in Heilbronn

Unsere Unterkunft in Heilbronn: das Mercure Hotel

Nach einer staureichen Anreise erreichten wir Freitag Nachmittag unsere Unterkunft für’s Wochenende: das Mercure Hotel. Mitten im Zentrum und nah an allen Sehenswürdigkeiten in Heilbronn, aber trotzdem in ruhiger Lage – von hier aus ist man total schnell in der Innenstadt!

Mercure Hotel Heilbronn

Unser Zimmer beinhaltete ein super-bequemes Doppelbett, einen geräumigen Kleiderschrank, einen kleinen Schreibtisch, großen Fernseher, Kaffeemaschine, Wasserkocher und einen Ausblick nach draußen auf den Bollwerksturm.

Das Badezimmer war nahezu Bathroom Goals, mit dunklen Fliesen und einer geräumigen Walk-In-Dusche. Fön und diverse Badprodukte werden bereitgestellt.

Fazit zu unserem Wochenende in Heilbronn

Nicht nur die Stadt Heilbronn an sich, sondern auch die Menschen haben uns begeistert! Hier wird Wein geliebt und gelebt und das spürt man! Als gebürtige Niederrheiner kennen wir ja gar keine Weinkultur, denn bei uns wird hauptsächlich Altbier gebraut und getrunken.

Aber auch sonst hatten wir die Stadt nicht wirklich auf dem Schirm. Heilbronn hat, trotz dass sie keine richtige Altstadt hat, viel Charme, Sehenswürdigkeiten und schöne Ecken. Für Wanderer bietet nicht nur der Wartberg mit seinem Wein-Panorama-Weg einen schönen Ausflug, sondern Heilbronn ist auch sehr guter Startpunkt für viele Wanderausflüge in die Umgebung.

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